Der Düsseldorfer Hof

Der Düsseldorfer Hof auf Norderney

Das ursprüngliche Gebäude wurde Ende des 1900 Jahrhunderts in rein klassizistischem Stil mit Postkarte vom Düsseldorfer Hofvielen Türmen, Säulen, Architraven und Schnörkeln erbaut.

Nach und nach verschwanden die Stilelemente. In den
70-igern des letzten Jahrhunderts begrub ein schnöder Klinkervorbau den Restcharme des Gebäudes unter sich.

Ende der 80-ziger fiel das Haus leer und zerfiel. Es wurde zunehmend eine Gefahr für die Umgebung. Die Fassade bröckelte und Teile des Daches fielen auf die Bismarckstrasse.Der alte Düsseldorfer Hof


Fast an der Kaiser-wiese gelegen, geniesst der Bewohner einen herrlichen ungestörten Ausblick. Die weite Blickbeziehung verdankt das Haus den beiden Hochhäusern. Beide kommen jeweils mit nur einer kleinen Grundfläche aus, benötigen aber baurechtlich riesige Freiflächen (unverbaubar) um sich herum.

Und dann natürlich die Meersicht, von allen Geschossen aus. Eingestandenermassen kann man vom Hochparterre nur „beim Tee holen“ das Wasser sehen, d. h. man kann im Stehen über den Deich schauen. Immerhin!
Der Blick aus dem Haus Wegen der unmittelbaren Nähe zur Wasserkante mit seiner neuen gelungenen Promenade und gleichzeitig nächst zum urbanen Leben ist die Lage aussergewöhnlich.

Als überraschend angenehm stellt sich die Sicht aus dem rückwertigen Teil des Düsseldorfer Hofes dar. Man schaut nicht gegen eng anstehende Nachbargebäude wie sonst bei Norderneyer Hinterhöfen. Nein, der Blick führt in ein sorgsam gestaltetes Innencaree, mit kleinen alten Fischerhäusern, angelegten Gärtchen und Wegen. Die eigentliche Überraschung des Gebäudes.

Die Idee war nun, einen Neubau zu errichten, welches von der Architektur her den traditionellen Seebäderstil aufgreift und diesen in die Moderne überführt. Klassizistische Elemente sollten sich wieder finden, wie von einigen Gebäuden in der Moltkestrasse (Bremer Häuser) noch verkörpert.

Den inselerfahrenen Architekten Meinhardt Falkenberg konnten wir zu dessen gelungenen Umsetzung gewinnen. Der Plan, in dem neuen Gebäude ein Hotel zu etablieren, wurde schnell verworfen. Das hätte erst dann funktioniert, wenn noch mindestens 2 Nachbarhäuser hätten integriert werden können.

So entstanden zwei wunderschöne Stadthäuser mit attraktiven, lichtdurchfluteten Wohnungen.

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